Konzentration

KONZENTRATION UND ENERGIE
Eigene Fähigkeiten auch unter Druck abrufen können!
(Besuchen Sie dazu unser DENK LABOR für Ihre persönlichen Anliegen!)
Angstphantasien können zu einem Fokus auf negative Szenarien führen, welche negative Gefühle verursachen können. Diese wiederum hemmen den Zugang zu den eigenen Ressourcen und sie verzerren die momentane Wahrnehmung. Fehlentscheidungen können die Folge sein. Mit zunehmender Müdigkeit können Phänomene des „Grübelns und Kopferbrechens“ ebenfalls zunehmen: nicht zuletzt findet dies häufig im Halb-Wach-Zustand im Bett statt.
Ein wichtiges Lernfeld stellt daher das eigene „Selbstvertrauen“ dar. Ich muss lernen, auf das zu vertrauen, was ich kann! Eine Voraussetzung dafür ist die Fähigkeit sich darauf konzentrieren zu können ruhig zu bleiben, um das tun zu können, was ich tun kann.
Was kann man konkret tun, um seine Konzentrationsfähigkeit zu trainieren:
1. Bewusstes „Stopp-Sagen“
2. Atemtechnik: Gleichmäßig ein- und ausatmen, dabei jeweils bis 7 zählen. Beim jeweiligen Wechsel der Atmung kurz die Atembewegung „anhalten“ und „Stopp“ denken.
3. Gedankliche Visualisierungen: Was bedeutet es für mich, wenn mein Körper jetzt ruhig wird? Die Atmung wird wieder gleichmäßig. Und was bedeutet es für meinen Kopf? Ich kann zeigen, was ich kann!
4. Gedankenübungen zur Vermeidung von Ärger und Zorn in der Situation: Z.B. Ich packe diesen Fehler jetzt und stelle ihn ins Besenkammerl. Später kann ich ihn hervor holen. Mich ärgern kann ich später auch noch.
5. Autogenes Training: Ich muss wissen, dass ich es kann, ich muss es spüren – mit Autosuggestion basierend auf einer guten Vorbereitung. Autogenes Training führt zur inneren Entspannung und Energetisierung VOR dem eigentlichen Akt der Konzentration.
6. Völliges Abschalten lernen: Jeder Bewegungsablauf wird im Kopf durchgespielt und muss auf Anhieb abrufbar sein. Völlige Konzentration auf etwas reduziert die Umgebungswahrnehmung. Dies ist in diesem Falle ein positiver Effekt. Als negativen Effekt kennen wir das vom Telefonieren beim Autofahren....
7. Positive Ziel-Vorstellungen mit dem „inneren Auge“: Wie wird es konkret aussehen, sich anfühlen, riechen, schmecken...wenn ich das Ziel erreicht habe. Wie wird die Situation konkret ablaufen? Wer wird dabei sein? Wo wird es stattfinden?
8. Rituale: Versuchen Sie vor dem Leistungsmoment immer „das gleiche zu tun“ und so die Abläufe zu automatisieren. Konzentration ist hier jedoch unumgänglich, sonst gibt’s „Schlampigkeitsfehler“. „Bewegungsrituale“, wie gezieltes Nackenmuskel entspannen oder Unterkiefer entspannen, gehören hier ebenso dazu, wie Aufwärmübungen.
9. Reframing: Schaffen Sie energetisierende Bilder zu dem was Sie tun/erleben. Ein Fussballspiel wird zum „Einsatz-Cobra“. Eine Verhandlungssitzung wird zu einer „Schachpartie“. Nützen Sie die Kraft innerer Bilder oder ändern Sie Ihren „Standpunkt“.
10. Denken Sie an positive „Bilder“, Situationen wo Sie es schon geschafft haben! Sie können das!
Grübelgedanken mit inneren Übungen „wieder hinaus marschieren lassen“. Stellen Sie sich vor: Grübelgedanken marschieren in Ihren Kopf hinein. Ihr Kopf ist in diesem Moment wie ein luftiger Dachboden. Und durch diesen Dachboden lassen Sie die Gedanken kommen und gehen...sie lassen sie mit dem Wind durchziehen....Wichtig: Nicht in die Gedanken einhaken, sondern diese wieder loslassen....
11. Trainieren Sie „No-Mind“ Zustände. Sie kennen diese Zustände, wenn Sie am Abend einen Sternen klaren Himmel sehen und sprachlos sind, oder wenn Sie in den Bergen vor einem wundervollen Ausblick stehen – und sprachlos sind. No-Mind Zustände sind geprägt von „Erfüllung ohne zu denken oder zu analysieren“. Diese Zustände können gezielt erzeugt werden – sie führen ins „Hier und Jetzt!“.
Das Wieder-Spüren des eigenen Körpers in Angstsituationen ist ein wichtiger Schritt bei der notwendigen Entspannung. Achten Sie dabei auf eine gute Energieversorgung, denn ein müder Körper macht auch Ihren Geist müde. Sie haben sich dadurch weniger im Griff. Men sana in corpore sano!


