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Vom Meister zur Führungskraft

Mangelnde Sinnvermittlung zählt zu den
Kardinalfehlern einer Führungskraft.

(Machen Sie sich dazu Ihre eigenen Gedanken im DENK LABOR)

Ein guter Autofahrer muss nicht unbedingt ein guter Koch sein, ein guter Fußballspieler muss nicht unbedingt ein guter Trainer sein, ein guter Mechaniker muss nicht unbedingt eine gute Führungskraft sein. Führungskompetenz ist ein eigener Wissens- und Handlungsbereich.
Fachkarrieren zeichnen sich durch zunehmende Problemlösungskompetenz auf technischem Gebiet aus. Ein guter Techniker hat sein Wissen und seine Fähigkeiten im Umgang mit technischen Herausforderungen gestärkt und abgesichert. Fragestellungen wie - „Was muss getan werden, um das Fahrzeug rasch und kostengünstig wieder verkehrstüchtig zu machen?“ - können kompetent beantwortet und umgesetzt werden.

Im Zuge beruflicher Veränderungen bieten sich einem Techniker auch Führungskarrieren an – sobald er für die Mitarbeiterführung verantwortlich gemacht wird. Als Führungskraft rücken neue Ziel- und Aufgabenbereiche in den Vordergrund. Neues Wissen und neue Kompetenzen sind dabei gefordert. Unter Führung versteht man „Beeinflussungsprozesse in Richtung Zielerreichung“ und „Aktives Beziehungsmanagement“. Fragestellungen wie - „Was muss getan werden, um mit meinen Mitarbeitern eine effiziente und motivierende Leistungserbringung zu gewährleisten? - rücken in den Vordergrund. Zu den zentralen Erfolgsbereichen der Führungskraft zählen:

  1. Zielfindung und Zielvereinbarung mit den Mitarbeitern („Selbstorganisation“)
  2. Unterstützung der Teamentwicklung („Sicherstellen von Teamgeist!“)
  3. Persönlichkeitsentwicklung: Stärken stärken und Schwächen schwächen.
  4. Bewusste Gestaltung von Entscheidungsprozessen
  5. Lernen in der Organisation sicherstellen und die Sinnvermittlung von Zielen und Maßnahmen

D. h. ein Meister, der im Bereich der Fachkarriere vorwiegend durch „Tun an Maschinen“ seinen Erfolg bewiesen hat, muss nun vorwiegend durch „Führen von Mitarbeitern“ seinen Erfolg beweisen. Zu den wichtigsten Säulen des Führungserfolges zählen:

  1. Gesprächsführung, z.B. Fragende Gesprächsführung, Aktives Zuhören, Präsentieren, etc.
  2. Gestaltung von Strukturen und Prozessen, z.B. Teambesprechungen, Stehungen, Begehungen, Einzelgespräche, etc.
  3. Persönlichkeitsentwicklung, z.B. Umgehen mit Anerkennung und eigenen „Fehlern“, Selbstmanagement, Innovationskultur stärken, Qualitativ hochwertiges Nachdenken zur Zukunftssicherung inszenieren, etc.

Vielen Fachkräften ist die Veränderung ihres Aufgabenbereiches als Führungskraft kaum bewusst. Weder die persönliche Eignung zur Führungskraft noch die persönliche Motivation zur „Arbeit mit Menschen“ werden im Entscheidungsprozess für eine Führungskarriere ausreichend berücksichtigt.

Schulungen und Bewusstseinsbildung zum Thema „Führung“ fördern die Kompetenzentwicklung in diesem Bereich und ermöglichen den Meistern einen bewussteren Umgang mit ihrer Führungsverantwortung. Eigene „Tools“ („Werkzeuge“) befähigen zur Sicherstellung des Führungserfolges. In den Werkzeugkoffer einer Führungskraft gehören u.a.: Das jährliche Mitarbeitergespräch, die Führungslandkarte, 3-Säulen-erfolgreicher-Führung, 3 Felder Ansatz, Wahrnehmungstraining, Selbstreflexion, Checklisten, Moderation, u.a.

Führung ist eine Dienstleistung für den Mitarbeiter! Je besser Sie bei der Erbringung dieser Dienstleistung sind, desto größer wird die Performance und desto besser wird die Arbeitsplatzqualität.

Werden Sie zum Täter! Tun sie was – für Ihre Führungskompetenz.